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Philipp Galen, eigentl. Ernst Philipp Karl Lange (21. Dezember 1813, Potsdam – 18. Februar 1899, Potsdam)

Prosa

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Philipp Galen, Das Irrlicht von Argentières, Roman in drei Bänden, Verlag von Otto Janke, Berlin, 1868

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Philipp Galen, Jane, die Jüdin, Erzählung in drei Büchern, Verlag von Otto Janke, Berlin, 1867

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Philipp Galen, Walram Forst, der Demagoge, Roman in vier Bänden, Verlag von Otto Janke, Berlin, 1863


Philipp Galen, eigentl. Ernst Philipp Karl Lange (21. Dezember 1813, Potsdam – 18. Februar 1899, Potsdam)

Philipp Galen war ein deutscher Schriftsteller und Arzt. Sein Pseudonym Galen, ein Anagramm seines Namens Lange, entstand mit der Veröffentlichung seines Romans Der Inselkönig. Unklar ist, ob dies ohne Autorisierung und ohne sein Wissen geschah, er diesen Namen aber dennoch forthin als Schriftsteller beibehielt (diese Version stammt von der Deutschen Hausbibliothek), oder ob er sich diesen Künstlernamen in Anlehnung an den griechischen Arzt und Forscher Galenus von Pergamon selbst gab.

Seine Eltern waren der Hofarzt Friedrich Lange (gest. 1886) und dessen Ehefrau Christiana Gericke. Sein Vater war Arzt für Friedrich Wilhelm III. und Friedrich Wilhelm IV. Bereits während seiner Schulzeit entstanden erste literarische Stücke, u. a. das Theaterstück Friedrich von Rheinsberg. Nach Abschluss seiner Schulausbildung nahm er jedoch ein Studium der Medizin in Berlin auf, um wie sein Vater Arzt zu werden. Nach dem Examen nahm er eine Stellung als Chirurg an der Berliner Charité an. Im Jahr 1845 trat er die Stellung des Assistenzarztes des Potsdamer Kadetten-Corps an. Kurze Zeit später wurde er Oberarzt und kam 1847 als Stabsarzt nach Bielefeld, wo er seine spätere Frau kennenlernte. Nach seiner Hochzeit praktizierte er für kurze Zeit als Landarzt im Teutoburger Wald. Dort widmete er sich neben seiner Arbeit wieder dem Schreiben, weil er befürchtete, mit dem harten Job des Landarztes sich und seine Familie nicht ernähren zu können. 1849 nahm er als Chefarzt am Feldzug in Schleswig teil; verschiedene andere Einsätze folgten. 1858 siedelte er nach Potsdam um. Im Alter von 70 Jahren ging Philipp Galen in den Ruhestand. Er starb im Alter von 85 Jahren in Potsdam. Nach den Angaben im Handbuch der Freimaurerei (Band 1. 1900, S. 593f.) war Galen Mitglied im Bund der Freimaurer.

Quelle und mehr: Artikel Philipp Galen in: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
URL: Philipp Galen

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