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Elisabeth von Heyking (10. Dezember 1861, Karlsruhe – 4. Januar 1925, Berlin)

Prosa

pdf Die Orgelpfeifen
Aus dem Land der Ostseeritter
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Elisabeth Heyking, Die Orgelpfeifen; Aus dem Land der Ostseeritter, Zwei Erzählungen, Verlag von Philipp Reclam jun., o. J. [1918]

pdf Briefe, die ihn nicht erreichten epub       MobiPocketReader/Kindle       Kindle

Elisabeth Heyking, Briefe, die ihn nicht erreichten, Eine Novelle in Briefen, Verlag von Gebrüder Paetel, Berlin, 1903

pdf Der Tag Anderer epub       MobiPocketReader/Kindle       Kindle

Elisabeth Heyking, Der Tag anderer, Novellen, Verlag von Gebrüder Paetel, Berlin, 1905
Mit den Novellen: Der Tag Anderer; Gewesen; Über einen Hund und die Monroe-Doktrin; Das Geheimnis des Amerikaners - Eine überholte Geschichte

pdf Liebe, Diplomatie und Holzhäuser epub       MobiPocketReader/Kindle       Kindle

Elisabeth von Heyking, Liebe, Diplomatie und Holzhäuser, Eine Balkanphantasie von einst, J. G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger, Stuttgart und Berlin 1920

pdf Ille mihi
Band 1
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Elisabeth von Heyking, Ille mihi, Roman - Erster Band, Verlag von Gebrüder Paetel, Berlin, 1912

pdf Ille mihi
Band 2
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Elisabeth von Heyking, Ille mihi, Roman - Zweiter Band, Verlag von Gebrüder Paetel, Berlin, 1912

pdf Weberin Schuld epub       MobiPocketReader/Kindle       Kindle

Elisabeth von Heyking, Weberin Schuld, Novellen, G. Grote'sche Verlagsbuchhandlung, Berlin, 1921
Mit den Novellen: Die Trommel; Paquito; Im Tempel zu den späten Glückseligen; Der letzte Schuß; Am Ende der Welt

pdf Tschun epub       MobiPocketReader/Kindle       Kindle

Elisabeth von Heyking, Tschun, Eine Geschichte aus dem Vorfrühling Chinas, Ullstein & Co., Berlin, Wien, 24.-28.Tsd., 1916

Tagebücher aus vier Weltteilen epub

Elisabeth von Heyking, Tagebücher aus vier Weltteilen, Herausgegeben von Grete Litzmann, Verlag v. Hase & Koehler, Fünfte Auflage, Leipzig, 1926.


Elisabeth von Heyking (10. Dezember 1861, Karlsruhe – 4. Januar 1925, Berlin)

Elisabeth von Heyking, geborene Elisabeth von Flemming, war eine deutsche Schriftstellerin, bekannt vor allem für ihren anonym erschienenen Bestseller Briefe, die ihn nicht erreichten (1903), einen Briefroman, der noch im Erscheinungsjahr die 46. Auflage erreichte und in zahlreiche Sprachen übersetzt wurde. Sie schilderte in ihren Romanen das Leben in höheren Gesellschaftskreisen, das sie als weit gereiste Diplomatenfrau gut kannte.

Elisabeth Freifrau von Heyking wurde 1861 als Tochter des preußischen Gesandten am badischen Hof, Albert Graf von Flemming, und seiner Frau Armgart geb. von Arnim in Karlsruhe geboren. Sie war die Enkelin von Bettina und Achim von Arnim. Die Schriftstellerin Irene Forbes-Mosse war ihre jüngere Schwester.

1881 heiratete sie den Nationalökonomen und Professor Stephan Gans zu Putlitz, der sich 1883 wegen des Scheidungswunsches seiner Ehefrau erschoss. 1884 heiratete sie den preußischen Diplomaten Baron Edmund von Heyking aus baltischem Adel und zog mit ihm nach Florenz. Sie hatte eine Tochter Stephanie aus erster und zwei Söhne, Alfred und Günther, aus zweiter Ehe. Die Umstände ihrer zweiten Eheschließung zogen vor allem für die Karriere ihres Mannes Konsequenzen nach sich. Während der nächsten fast zwanzig Jahre war das Ehepaar zu einem diplomatischen Wanderleben gezwungen und lebte in Peking, Valparaiso, Kairo, New York, Kalkutta und Mexiko, anschließend von 1902 bis 1906 in Hamburg, wo ihr Mann Minister Preußens bei den Hansestädten war. Nach dem Ausscheiden ihres Ehemannes aus dem diplomatischen Dienst lebte die Familie ab 1907 in Baden-Baden. Das kaisertreue Ehepaar von Heyking unterstützte die hegemoniale Politik Deutschlands, so etwa die Bemühungen um eine chinesische Kolonie, da Deutschland sich endlich auch einen "Platz an dem großen chinesischen Trog" erwerben wollte (Elisabeth von Heyking in einem Brief an den deutschen Gesandten in Kopenhagen, 20. Februar 1897).

Bereits 1903 hatte sie mit Briefe, die ihn nicht erreichten ihren größten Erfolg, der sie bekannt und vermögend machte. Das Buch erlebte mehr als hundert Auflagen. 1908 erbte Elisabeth von einem kinderlos verstorbenen Vetter das Flemmingsche Schloss Crossen an der Weißen Elster nördlich von Gera. Die 47-Jährige zog sich mit ihrem Ehemann hierher zurück und entwickelte hier ein literarisches Zentrum. Der Beginn des Ersten Weltkriegs 1914 ändert auch hier vieles. 1915 starb Edmund von Heyking, 1917 starben ihre beiden Söhne im Krieg in Flandern. Die ein Jahr nach ihrem Tod veröffentlichten Tagebücher aus vier Weltteilen sind ein Zeugnis deutscher Außenpolitik und deutschen Großmachtstrebens, bieten gleichzeitig aber auch einen differenzierten Einblick in chinesische Kultur. Die Schilderungen Heykings und ihre Versuche, China und seinen Bewohnern gerecht zu werden, sind differenzierter als viele andere Texte ihrer Zeitgenossen.

Heyking starb 1925 und fand ihre letzte Ruhe in der Kapelle von Schloss Crossen in Crossen an der Elster. Nach ihrem Tod verkaufte ihr Erbe Edmund von Bockum-Dolffs sämtliche Möbel, Öfen und auch die wertvollen chinesischen Seidentapeten und ließ das Schloss verfallen.

Verwendete Quelle: Artikel Elisabeth von Heyking In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
URL: Elisabeth von Heyking
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