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Rosalie Koch (1. März 1811, Haynau, Schlesien – 26. August 1880, Jauer)

Prosa

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Rübezahl, Neue Sammlung der schönsten Sagen und Märchen von dem Berggeiste im Riesengebirge, von Rosalie Koch, Mit Illustrationen in Farbendruck und in Holzschnitt nach Originalen von Professor P. Mohn, Winckelmann & Söhne, Berlin


Rosalie Koch (1. März 1811, Haynau, Schlesien – 26. August 1880, Jauer)

Rosalie Koch war eine deutsche Erzieherin und Jugendschriftstellerin. Sie veröffentlichte zahlreiche Schriften für eine junge, überwiegend weibliche Leserschaft.

Koch war die Tochter eines Steuerbeamten und genoss als "höhere Tochter" eine gehobene Erziehung. Sie blieb zeitlebens unverheiratet. Ab 1850 leitete Koch eine Erziehungs- und Unterrichtsanstalt in Jauer. Die Begegnungen mit Agnes Franz brachten sie zu ihrer schriftstellerischen Tätigkeit. Kochs Schwerpunkt lag auf kinder- und jugendliterarischen Werken und umfasste Erzählungen, Märchen, Sagen, Gedichte und Lieder.

Viele ihrer Werke richteten sich an eine junge weibliche Leserschaft und trugen Blumennamen wie Hageröslein oder Maiblumen. Dies entsprach der vorherrschenden Philosophie von der Vorstellung eines pflanzenhaften Wesens im weiblichen Sein.

Das Rollenverständnis von Mädchen orientierte sich zur damaligen Zeit an Eigenschaften wie Lebensklugheit, Frömmigkeit, Fleiß, Demut und Fürsorge. In ihren Erzählungen vermittelte Koch den biedermeyer-idyllischen Typ der zeitgenössischen Mädchenliteratur. Kochs Wirklichkeit war zudem stark von religiösen Momenten geprägt, die sich in ihren Texten widerspiegeln: Tugenden wie Gottvertrauen, Gehorsam, Demut, Zufriedenheit und Geduld wurden mit Reichtum belohnt, während menschliche Laster wie Hochmut, Stolz und Leichtsinn den weltlichen Verfall bedeuteten

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URL: Rosalie Koch

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