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Friedrich Wilhelm Mader (1. September 1866, Nizza – 30. März 1945, Bönnigheim)

Prosa

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W. Mader, Wunderwelten, Erzählung fur Deutschlands Söhne und Töochter, Verlag fur Volkskunst Rich. Keutel, Stuttgart


Friedrich Wilhelm Mader (1. September 1866, Nizza – 30. März 1945, Bönnigheim)

Ernst Friedrich Wilhelm Mader war ein deutscher evangelischer Pfarrer und Schriftsteller von Zukunfts- und Abenteuerromanen, Theaterstücken, Märchen, Gedichten und Liedern. Er wird der schwäbische Karl May genannt.

Friedrich Wilhelm Mader wuchs im evangelischen Pfarrhaus der deutschsprachigen Gemeinde in Nizza auf, deren langjähriger Leiter sein Vater Philipp Friedrich Mader war. Mader war ein guter Schüler und beendete seine Schullaufbahn 1884 mit dem Abitur in Heilbronn. Danach studierte er evangelische Theologie an der Universität Tübingen und trat 1889 in den württembergischen Kirchendienst. Er war von 1890 bis 1894 Vikar an verschiedenen Orten, darunter in Nizza und von 1897 bis 1917 Pfarrer in Eschelbach und Kesselfeld in Hohenlohe.

In den Jahren im Hohenlohischen begann er, Jugendbücher zu veröffentlichen (bis 1942), die vor allem in anderen Kontinenten spielen. Mader war nebenbei für verschiedene Zeitungen, u. a. für die Münchner Fliegenden Blätter, tätig. Seine eigentliche Berufung war die Schriftstellerei. Ab 1917 war er als freier Schriftsteller tätig. Mader war von christlich-evangelischen Lebensvorstellungen und Pietismus durchdrungen sowie deutschnational eingestellt. Seine Afrikaromane machten ihn zu einem besonders bild- und wortreichen Vertreter der Kolonialliteratur der Weimarer Republik und wurden zum Teil bis in die NS-Zeit verlegt. 1929 baute er in Stuttgart, in der Otto-Reiniger-Straße 65, ein eigenes Haus.

Im Kreisarchiv des Hohenlohekreises wird ein Teil des Nachlasses von Friedrich Wilhelm Mader aufbewahrt.

Zu seinen Kindern zählt der Maler Fritz Mader.


Verwendete Quelle: Friedrich Wilhelm Mader in: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
URL: Friedrich Wilhelm Mader

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