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Anton Joseph Ohorn (22. Juli 1846, Theresienstadt – 30. Juni 1924, Chemnitz)

Prosa

Maria und Martha AcrobatReader       epub       MobiPocketReader/Kindle       Kindle

Aus: Liebesgaben, Poesien- und Novellen-Album, Redigiert von Anton August Naaff, Commisions-Verlag von Brüder Butter, Komlau, 1877

Lützow's wilde Jagd AcrobatReader       epub       MobiPocketReader/Kindle       Kindle

Anton ohorn, Lützow's wilde Jagd, Verlag von Abel & Müller, Leipzig, o. J. Mit 8 Vollbildern nach Originalen von E. Klingebeil


Anton Joseph Ohorn (22. Juli 1846, Theresienstadt – 30. Juni 1924, Chemnitz)

Anton Joseph Ohorn war Lehrer, Dichter und Schriftsteller.

Ohorn stammte aus einfachen Verhältnissen. Nachdem er das Gymnasium von Böhmisch-Leipa absolviert hatte, trat er auf Wunsch seiner Eltern 1865 in das Prämonstratenser-Chorherrenstift in Tepl ein und empfing dort mit 24 Jahren die Priesterweihe.

Als solcher lehrte er einige Jahre als Lehrer an der Klosterschule. Mit Erlaubnis seines Ordens konnte Ohorn fünf Jahre in Prag Theologie, Geschichte und Germanistik studieren. 1872 schloss Ohorn sein Studium mit der Promotion zum Dr. phil. ab.

Aus einer Krise wuchsen immer größere Probleme mit der Amtskirche und dem katholischen Glauben, so dass Ohorn seinen Orden verließ. Am 28. August 1872 konvertierte er in Gotha zum Protestantismus. Zum Schulbeginn desselben Jahres begann Ohorn seine Lehrtätigkeit an der Töchterschule in Mühlhausen. Zwei Jahre später berief man ihn als Oberlehrer an die Höhere Bürgerschule in Chemnitz. In den Jahren 1877 bis 1911 lehrte er Deutsch und Literaturgeschichte an den Technischen Staatslehranstalten in Chemnitz (heute Technische Universität Chemnitz). 1885 verlieh man Ohorn die Titel Professor und Hofrat. An seinem 60. Geburtstag ernannte die Stadt Chemnitz Ohorn zu ihrem Ehrenbürger. Anton Ohorn war Ehrenmitglied der akad. Sängerschaft Concordia Chemnitz, der heutigen Landsmannschaft im CC Concordia Chemnitz zu Ulm.

Neben seiner pädagogischen Arbeit war Ohorn schriftstellerisch tätig. So entstanden u. a. verschiedene Jugendbücher, in denen er z. B. Themen aus den Bereichen der mittelalterlichen Geschichte oder Abenteuer aus dem Wilden Westen belletristisch darstellte. Zudem setzte sich Ohorn mit den Nationalitätenkonflikten in Böhmen auseinander.


Verwendete Quelle: Anton ohorn in: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
URL: Anton Ohorn

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