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Louise Otto-Peters (26. März 1819, Meißen – 13. März 1895, Leipzig)

Prosa
Schloß und Fabrik   epub epub Das Edle ePub

Louise Otto, Schloß und Fabrik, Verlag von Adolph Wienbrack, Leipzig, 1846
Der Erstdruck unterlag der Zensur, Eine rekonstruierte Originalfassung erschien 1996 in der Leipziger Kommissions- und Großbuchhandelsgesellschaft mbH, Leipzig, hrsg. v. Johanna Ludwig



Für die Arbeiterinnen AcrobatReader

Louise Otto, Für die Arbeiterinnen, Aus der Frauen-Zeitung, Leipzig: Erster Artikel I / 20, 01. September 1849 I / 21, 08. September 1849 Zweiter Artikel I / 34, 08. Dezember 1849 I / 35, 15. Dezember 1849


Artikel zum Entwurf des Pressgesetzes in Sachsen AcrobatReader

§ 12 des Entwurfs eines Preßgesetzes für das Königreich Sachsen kommentiert von Louise Otto


Lyrik
Mein Lebensgang AcrobatReader

Louise Otto, Mein Lebensgang, Gedichte aus fünf Jahrzehnten, Verlag von Moritz Schäfer, Leipzig, 1893.


Neue Liebe Aus: Louise Otto, Neue Liebe, Mein Lebensgang, Gedichte aus fünf Jahrzehnten, Moritz Schäfer, Leipzig, 1893, S. 40 f.

Wär' ich gestorben! Aus: Louise Otto, Mein Lebensgang. Gedichte aus fünf Jahrzehnten. Moritz Schäfer Verlag, Leipzig, 1893

Bergbau Aus: Stimmen der Freiheit, Blüthelese der hervorragendsten Schöpfungen unserer Arbeiter- und Volksdichter, herausgegeben von Konrad Beißwanger, mit 38 Portraits, Literarisches Bureau Nürnberg (Verlag für Volks- und Arbeiterliteratur), Zweite Auflage, 1901, S. 783 f.

An Alfred Meißner Aus: Louise Otto, Mein Lebensgang, Gedichte aus fünf Jahrzehnten, Moritz Schäfer, Leipzig, 1893

Blumengeister Aus: Mein Lebensgang, Gedichte aus fünf Jahrzehnten von Louise Otto, Moritz Schäfer, Leipzig, 1893, S. 228 f.

Was ist die Liebe denn? Aus: Mein Lebensgang, Gedichte aus fünf Jahrzehnten von Louise Otto, Moritz Schäfer, Leipzig, 1893, S. 232 f.

Die Jungfrau auf dem Lurlei Aus: Louise Otto, Mein Lebensgang, Gedichte aus fünf Jahrzehnten, Moritz Schäfer, Leipzig, 1893, S. 18.


Louise Otto-Peters (26. März 1819, Meißen – 13. März 1895, Leipzig)

ouise Otto stammte aus bürgerlicher, wohlhabender Familie. Ihr Vater war Gerichtsdirektor, zeitweise auch Senator. Louise Otto wurde mit 17 Jahren Vollwaise; ihren Lebensunterhalt bestritt sie vor allem mit der Erbschaft und schriftstellerischer Tätigkeit.

Als junge Frau hatte sie anlässlich eines Besuchs bei ihrer Schwester in Oederan die drückende Not der Fabrikarbeiter kennen gelernt und in ihrem Roman "Schloss und Fabrik" beschrieben. Das Erlebnis wurde zur Initialzündung, für die Rechte und für die Unterstützung der Arbeiter einzutreten. In Zeitungen veröffentlichte sie Artikel, zunächst unter dem Pseudonym "Otto Stern" oder "ein sächsisches Mädchen".

Als 1843 Robert Blum in den "Sächsischen Vaterlandsblättern" die Frage nach der politischen Stellung der Frau aufwarf, antwortete Louise Otto im gleichen Blatt: "Die Teilnahme der Frau an den Interessen des Staates ist nicht ein Recht, sondern eine Pflicht."

Während der Märzrevolution 1848/49 richtete Louise Otto an die Kommission, die zu wirtschaftspolitischen Fragen in Sachsen arbeitete, die Forderung, auch für die Organisation der Frauenarbeit zu sorgen, u. a. deshalb, um Frauen nicht in die Prostitution zu treiben.

1849 wurde sie Herausgeberin der "Frauenzeitung" unter dem Motto "Dem Reich der Freiheit werb ich Bürgerinnen!". Es folgten Hausdurchsuchungen, Verhöre, Auflösung der von ihr mitbegründeten Dienstboten- und Arbeiterinnenvereine aufgrund des preußischen Vereinsgesetzes von 1851, Verbot der Frauen-Zeitung 1850 aufgrund des sächsischen Pressegesetzes. Sie wich mit der Redaktion nach Gera aus, bevor 1852 ein endgültiges Verbot durch ein ähnliches preußisches Gesetz erfolgte.

Mit dem Schriftsteller August Peters, der als Teilnehmer an den Revolutionskämpfen von 1848/49 sieben Jahre Kerkerhaft verbüßen muss, verlobt sie sich im Gefängnis. 1858 findet die Hochzeit statt und ab 1859 arbeitet das Ehepaar in Leipzig.

In der Folge arbeite sie in Bibliotheken Dresdens und Leipzigs, schrieb Artikel, Rezensionen und Romane und gab mit ihrem Mann August Peters bis zu dessen Tod 1864 die "Mitteldeutsche Volkszeitung" heraus. Unter anderem verfasste sie den Text der Oper "Theodor Körner", welche der Komponist Wendelin Weißheimer eigens zum 50. Jubiläum der Völkerschlacht bei Leipzig komponiert hatte.

1865 war sie Mitbegründerin des Leipziger Frauenbildungsvereins und berief noch im gleichen Jahr die erste deutsche Frauenkonferenz nach Leipzig. Sie war auch Mitbegründerin des Allgemeinen deutschen Frauenvereins (ADF), den sie während der folgenden drei Jahrzehnte als erste Vorsitzende leitete. Sie arbeite auch an der Redaktion der Vereinszeitung "Neue Bahnen" mit. Von ihr gingen Anregungen aus, Arbeiterinnen nicht nur als Zielgruppe karitativen und pädagogischen Wirkens, sondern auch als Mitstreiterinnen für die Rechte der Frau anzusprechen.

Der ADF betrieb auch eine Sonntagsschule, eine Fortbildungsschule für Mädchen und eine Speiseanstalt und veranstaltete Unterhaltungsabende für Frauen.

Verwendete Quelle: Artikel Louise Otto-Peters in: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Louise_Otto-Peters
Dieser Artikel (Quellenangabe) basiert auf dem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht seit Juli 2009 unter der Creative Commons Attribution/Share-Alike-Lizenz – vormals GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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