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Marie Sophie Schwartz (4. Juli 1819, Borås – 7. Mai 1894, Stockholm)

Prosa

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Marie Sophie Schwartz, Krokavik, Aus: Nordische Novellen aus dem Dänischen, Schwedischen, Norwegischen u. Isländischen übertragen von Dr. Carl Küchler, Verlag von Gustav Fock, Leipzig, [1896]



Marie Sophie Schwartz (4. Juli 1819, Borås – 7. Mai 1894, Stockholm)

Marie Sophie Schwartz, geb. Birath war eine schwedische Schriftstellerin und Malerin.

Nach den offiziellen biografischen Informationen von 1872 war sie die Tochter des deutschen Kaufmanns Carl Birath, der vor ihrer Geburt starb und ihre Mutter Albertina Björk in Armut zurückließ. In Wirklichkeit war sie die Tochter der Magd Carolina Birath (1796-1834). Ihr Vater ist unbekannt, es wird jedoch angenommen, dass er Biraths Arbeitgeber ist, der verheiratete Kaufmann Johan Daniel Broms oder einer seiner beiden Söhne Johan Conrad oder Adolf Johan.

Marie Sophie wurde mit eineinhalb Jahren von einem kinderlosen Ehepaar, dem Zollinspektor Johan Trotzig und Gustafva Björk in Stockholm, adoptiert. Sie hatte auch eine Adoptivschwester, Albertina Birath, die ebenfalls adoptiert worden war. Ihre Schulausbildung wurde durch den Tod des Pflegevaters unterbrochen, aber wohlhabende Verwandte konnten sie ab dem 14. Lebensjahr einige Jahre in die Mädchenschule bringen. In den folgenden Jahren wurde sie privat in Kunst unterrichtet und zeigte ein Talent: Sie malte eine Reihe von Gemälden und muss vom zukünftigen Oscar I ermutigt worden sein, weiterzumachen. Nachdem sie 1837 krank wurde, hörte sie auf zu malen.

1840 zog sie zu dem Professor für Physik und Technologie Gustaf Magnus Schwartz (1783-1858), der verheiratet war, dessen Ehe jedoch nicht aufgelöst werden konnte, da seine Frau katholisch war. Sie war ursprünglich seine Haushälterin, wurde aber bald seine Frau genannt. Sie wurde die Mutter von Gustaf Albert und Eugène Schwartz und (durch seinen Sohn Gustaf Albert) der Großvater mütterlicherseits des Autors Sven Stolpe. Sie trug nie legal den Namen Schwartz, sondern nannte sich "Frau Schwartz" und das Paar lebte offen und offiziell als verheiratet.

Sie hatte lange Zeit Bücher geschrieben, aber Schwartz erlaubte ihre Veröffentlichung nicht. Ihr Debüt gab sie jedoch 1851 unter dem Pseudonym Mrs. MSS. Die Veröffentlichung ihrer Bücher beschleunigte sich nach Schwartz' Tod, als sie sich auf die Urheberschaft stützen musste. Sie hat einen Platz als Pionierin in der schwedischen Pressegeschichte, als sie als zweite Frau nach Wendela Hebbe eine der ersten Frauen war, die dauerhaft in einer schwedischen Zeitung beschäftigt waren.

Schwartz lebte von 1855 bis zu seinem Tod mit ihrer Freundin Emelie Krook (1828-1889) zusammen: In den 1870er Jahren leiteten Krook und seine Adoptivschwester Albertina Birath eine Schule in Stockholm in demselben Raum, in dem sie auch ihr Zuhause hatten, abwechselnd Biraths und Krooks Schule genannt. Birathska Schule und Krookska Schule. Schwartz selbst gab an, dass sie das Schreiben als ihren Lebensunterhalt betrachtete, und als ihr Sohn Albert 1876 geheiratet hatte und sein eigenes Zuhause bekam, zog sie mit Krook dorthin und beendete ihre literarische Karriere. Ab 1879 lebten sie mit seinem Sohn Eugen zusammen.

Verwendete Quelle (übersetzt aus dem Schwedischen): Marie Sophie Schwartz in: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
URL: Marie Sophie Schwartz

Dieser Artikel (Quellenangabe) basiert auf dem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht seit Juli 2009 unter der Creative Commons Attribution/Share-Alike-Lizenz – vormals GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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